Ein Universum voller Schrecken: das Ranking der besten und schlechtesten Conjuring-Horrorfilme

Cojuring BäumeDie Reisen in die Welten des Horrorfilms können mit stereotypen Filmhandlungen beginnen, in denen ein Spukhaus für das Leid einer unglücklichen Familie verantwortlich ist, aber auch zu Filmstaffeln führen, die komplette Universen an beängstigenden und schaurigen Filmen geschaffen haben. Wir kennen zwar die Marvel- und DC-Universen, die von Superhelden bevölkert werden, aber ein eigenes Horrorfilm-Universum zu haben, ist es etwas Neues und Aufregendes.

Und wenn Sie noch dazu das brillante Paar Ed und Lorraine Warren hinzutun, hervorragend umgesetzt von der genialen Vera Farmiga und Patrick Wilson, so werden Sie sich, trotz all der Schrecken und Grusel, dennoch auf Filmerlebnisse freuen können, bei denen Ihnen vor Schreck der Atem wegbleiben wird.

Unsere Reihenfolge der besten Conjuring Horrorfilme

Nachdem der letzte Teil der Conjuring Horrefilme, bedingt durch die Corona-Pandemie, mit einem Jahr Verspätung in die Kinos kam, bleibt abzuwarten wann der nächste Teil das Licht der Welt erblickt und ob es eine Fortsetzung geben wird. Bis dahin zeigen wir euch unsere Rangliste der besten „Conjuring Universe“-Filme, nach unserer eigenen Meinung, vom Schlechtesten bis zum Besten hin sortiert.

Lloronas Fluch (2019)

Dieser mexikanische Low-Budget-Film mit dem englischen Originaltitel „The Curse of La Llorona“ wurde nach „Annabelle Comes Home“ und vor „The Conjuring 2“ gedreht. Bereits sein recht niedriges Budget von rund neun Millionen Dollar hat bereits darauf hingedeutet, dass der sechste Teil des Conjuring-Universums nicht die Atmosphäre und Spannung schaffen wird können, von denen die Kinobesucher ausgegangen sind. In Summe spielte der Streifen seit seiner Erstaufführung lediglich 123 Millionen US-Dollar an den Kinokassen ein, und konnte bei weitem nicht die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen.

 

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Lediglich ein paar Augenblicke an Hochspannung waren bei „The Curse of La Llorona“ zu wenig, um die Fans und Kritiker dieses Genres zu besänftigen. Der Film enthält auch viele langatmige und völlig sinnfreie Entscheidungen der vorkommenden Charaktere. Die Horrorfilmfans von heute haben es nämlich zunehmend satt, dass die Figuren im Film stets unlogische Entscheidungen in deren Handlung treffen. Und mit den lediglich mittelmäßigen Darbietungen und fast schon amüsanten Szenen kann sich dieser Teil der Conjuring Horrorfilme Reihe nur am Ende unserer Rangliste wiederfinden.

Die Nonne (2018)

Obwohl „The Nun“ – so der englische Originaltitel – auch unter einem gewissen Mangel an logischer Handlung leidet, hatte dieser Film einen wichtigen Aspekt, den „Lloronas Fluch“ nicht liefern konnte: nämlich Spannung. Dunkelheit, eine gespenstische Nonne, die oft im Schatten lauert, und gut getimte Sprungängste lassen diesen Streifen im Punkteranking besser abschneiden als der zuerst erwähnte Titel, aber das ist auch schon das höchste der Gefühle.

 

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Manchmal hat es auch den Anschein, dass der einzige Zweck dieses Films vielleicht darin bestand, um die Handlung für „Conjuring 2“ und seinen Hauptschurken inhaltlich vorzubereiten – einer Nonnenfigur, die von einem Dämon namens Valak befallen ist. Alles in allem ist „The Nun“ ein Horrorfilm ohne einen speziellen Wow-Effekt. Sollten Sie sich diesen Film jedoch ohne große Erwartungen ansehen wollen und noch nicht zu viele andere Horrorfilme gesehen haben, so kann es dennoch sein, dass Sie die gruseligen Momente in diesem Film durchaus genießen werden können.

Annabelle (2014)

Es ist verblüffend, wie groß der Hype um „Annabelle“, trotz des verschwindend geringen Budgets von sieben-Millionen-US Dollar bei der Erstverfilmung, geworden ist. Und es ist sogar noch erstaunlicher, wenn man seine niedrige Bewertung durch die Filmkritiker betrachtet. Aber die Schauderhaftigkeit der Puppe, die sich nie zu bewegen scheint, wenn andere Personen im Raum sind, macht den Film auf jeden Fall besser als die ersten beiden Titel, die wir zuvor vorgestellt haben.

 

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Speziell die Kameraaufnahmen dieser hinterlistigen Puppe sind exzellent gemacht. Dies bewirkt bei Annabelles Nahaufnahmen, dass für genügend Angst und Spannung gesorgt ist. Auch die schauspielerischen Leistungen sind in diesem Teil der Conjuring Filme hervorragend.

Annabelle 2: Annabelle – Creation (2017)

Drei Jahre nach dem ersten Teil widmete sich eine weitere Verfilmung den Anfängen von Annabelle. In diesem Streifen wird auf die Umstände, unter denen die Puppe ihren berühmten Ruf erlangte, eingegangen. Diese zusätzliche Verfilmung kann als zusätzliche Spannungssteigerung angesehen werden, die mit hervorragendem Schauspiel der gequälten Hauptfigur, einer erstaunlichen Regie, interessanten „Jump-Scares“ und einer insgesamt spannenden Atmosphäre, die (meistens) funktioniert, aufwarten kann.

 

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Dieser Film, der irgendwann kommen musste, konnte die Publikumsmassen anzuziehen, die schlussendlich daran interessiert waren, die ganze Geschichte von Annabelle, der beängstigendsten Puppe seit „Chuckys Baby“, zu erfahren.

Conjuring 3: Im Bann des Teufels (2021)

Im dritten Conjuring-Film dreht sich die Handlung um Arne Johnson, einem des Mordes angeklagten Mannes, der eine dämonische Besessenheit als Verteidigungsargument vorschiebt. Schon zu Beginn des Filmes wird uns schnell klar, dass wir uns auf eine spezielle Reise durch eine eigene Welt begeben werden. Obwohl diese Verfilmung bei weitem nicht das Ausmaß des Schreckens seiner Vorgängerversionen hat, ist das Besondere an diesem Teil der starke Fokus auf die Warrens selbst, die sie verzweifelt und niedergeschlagen auf der Suche nach Liebe und Zuneigung zeigen.

 

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Die erfrischende Handlung des Films, die sich gekonnt vom traditionellen Konzept der Gespensterschlösser und Spukhäuser distanziert, macht diesen Kinofilm zu einem insgesamt unterhaltsamen Erlebnis, das durchaus den Conjuring-Standards entspricht. Obwohl „The Conjuring: The Devil Made Me Do It“ – so der englische Originaltitel – das zweitschlechteste Eröffnungswochenende aller Conjuring-Titel zu verzeichnen hatte, und in Summe in diesem Moment nur 24 Millionen US-Dollar einspielte, also ein Gewinnbetrag, der einem kleinen Mega Millions-Jackpot entspricht, schaffte es der Film dennoch (zusätzlich sollte auch bedacht werden, dass der Film inmitten der Pandemie veröffentlicht wurde), schlussendlich die 200-Millionen-Dollar-Marke an den Kinokassen einzuspielen. Und dieser Film stimmt uns zuversichtlich, dass es auch in der näheren Zukunft weitere Conjuring-Filme geben wird.

Annabelle 3 – Annabelle Comes Home (2019)

Im dritten Teil der Annabelle-Staffel konzentriert sich das Geschehen auf die Tochter von Ed und Lorraine Warren und deren Freunde, die eine entsetzliche Horrornacht überleben müssen, nachdem Annabelle, die sicher im Keller des Hauses aufbewahrt wurde, versehentlich von einem der Mädchen befreit wird. „Annabelle Comes Home“ bietet zusätzliche Spannung und Grusel gegenüber dem allerersten Titel. Dies hängt wahrscheinlich auch damit zusammen, dass die beliebte Warren-Familie sowie die Erforschung „des Zimmers“ im Vordergrund der Handlung stehen.

 

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Die beteiligten Charaktere treffen in diesem Film nachvollziehbare und logische Entscheidungen, aber auch die erstaunliche schauspielerische Leistung der talentierten Mckenna Grace (Judy Warren, die Tochter der Warrens) sorgt für mehrere gut platzierte Sprungängste und für eine äußerst spannenden Atmosphäre.
Diese Trilogie hat niemanden enttäuscht, ganz im Gegenteil, sie hat wirklich geliefert.

Die Heimsuchung (2013)

Wirklich gut, beängstigend, spannend und angstauslösend ist „Die Heimsuchung“, und fühlt sich dennoch keineswegs kitschig oder repetitiv an. Die Sprungängste sind keinesfalls vorhersehbar, die Geschichte hat genug Tiefe und die hervorragenden schauspielerischen Leistungen von Vera Farmiga und Patrick Wilson erhöhen automatisch das Ranking dieses Films.

 

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Die Warrens sind unbestreitbar der stärkste Identifikationsfaktor aller einzelnen Filme. Ihr Charisma ist überwältigend und bildet die Grundlage aller spannenden Handlungen. Dieser Film wurde schon bei seiner Premiere als etwas Besonderes angesehen, deshalb ist es auch weiter nicht verwunderlich, dass dieser immer einen besonderen Platz auf der Liste eines jeden Conjuring-Fans einnehmen wird.

The Conjuring 2 (2016)

Der zweite Teil von „die Heimsuchung“ passt glücklicherweise so gar nicht in die Stereotype, dass in der Regel die „Fortsetzungen immer schlechter als Originale seien“. Denn bei „Conjuring 2“ wurden nur die besten Inhalte aus der ersten Folge herangezogen und mit einem zusätzlichen Schuss an Spannung verfeinert. Drei Jahre nach dem ersten Streifen erschien dieses qualitativ hochwertige Produkt aus dem Genre des Horrors. Es gab also genügend Zeit, um das Original bei weitem an Klasse und Können zu übertreffen.

The Conjuring 2 (Genre: Horror, Jahr 2016)

Eine dämonische Nonne in die Handlung aufzunehmen hat sich als kluger Schachzug erwiesen, und lässt die Zuschauer jedes Mal schaudern, wenn Valak, der Name dieses Dämon erfahren wir erst im Laufe des Films, seine Leinwandzeit bekommt. Die gekonnte Ausführung und der Hype um diesem Streifen erklären vielleicht, warum „The Nun“, der 2 Jahre später veröffentlicht wurde, trotz seiner niedrigen Einschaltquoten zum bis dato umsatzstärksten, der Conjuring Horrorfilme wurde.

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