Die Kunst zu gewinnen – Moneyball

Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“ ist ein Baseball-Film, der auf wahren Begebenheiten beruht. Er zeigt, wie der General Manager der Oakland Athletics, einem Team der Major League Baseball, versucht, mit Hilfe eines unkonventionellen Systems, Spieler zu verpflichten, um mit den Besten mithalten zu können. Dabei greift Billy Beane (Brad Pitt) auf den Yale-Absolventen Peter Brand (Jonah Hill) zurück.

Die Kunst Zu Gewinnen - Moneyball
Dauer: 127 Min.
Jahr:
Regie: Bennett Miller
Produzenten: Brad Pitt
Hauptdarsteller: Brad Pitt, Greg Papa, Bob Costas
Nebendarsteller: Jonah Hill, Philip Seymour Hoffman, Tim McCarver, Eddie Frierson, Robin Wright
Studio: Columbia Pictures
Sprachen: Deutsch, English

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Die sogenannten Sabermetrics, ein computergestütztes Statistikverfahren, scheinen am Anfang kein Erfolg zu haben, doch nach einigen Rückschlägen und Widrigkeiten starten die Oakland Athletcics eine Siegesserie, die in einem neuen Rekord mündet.

Besetzung, Regie und Drehorte

Die Planung des Films begann im Jahr 2004, als sich Columbia Pictures die Rechte an der Story sicherte. „Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“ feierte schließlich im September 2011 in Toronto seine Weltpremiere. Vorher hatte es zahlreiche Besetzungsänderungen gegeben. So war zuerst David Frankel als Regisseur vorgesehen. Dieser wurde jedoch durch Steven Soderbergh ersetzt. Wenige Tage vor Drehbeginn gab es erneut einen Wechsel auf dem Regiestuhl. Bennett Miller inszenierte schließlich die Geschichte von Billy Beane und den Oakland Athletics.

Während Billy Beane eine reale Person ist, wurde der Name von dessen Assistenten Paul DePodesta in Peter Brand umbenannt, weil Paul DePodesta mit der Darstellung seiner Figur nicht einverstanden war. Peter Brand sollte eigentlich von Demetri Martin dargestellt werden. Doch dieser wurde durch Jonah Hill ausgetauscht. Gerade die Besetzung des Scouts, der mit einem Computerprogramm eine Sportart analysiert, ähnlich wie es auch Sportwetten Anbieter machen, war elementar wichtig.

Gedreht wurde der Film unter anderem im Alameda County Coliseum, der Heimspielstätte der Oakland A’s. Das Clubhaus der Athletics wurde dagegen in einer Bühnenhalle nachgebaut. Zusätzlich gibt es Szenen im Bostoner Fenway Park und an weiteren MLB-Standorten.

Handlung & Inhalt vom Film „Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“

Der Film beginnt mit der Darstellung des Scheiterns der Oakland Athletics in der ersten Playoff-Runde im Jahr 2001. Daraufhin verlassen zahlreiche Leistungsträger den Club. Billy Beane ist desillusioniert, auch weil ihm im Gegensatz zu anderen Teams bedeutend weniger finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Sein Plan, mehr Geld vom Clubbesitzer der Oakland A’s lockerzumachen, scheitert.

 

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Bei Verhandlungen mit einem anderen Team lernt Billy Beane den Yale-Absolventen Peter Brand kennen. Er engagiert ihn, auch weil er von dessen Methode, Spieler aufgrund von Statistiken einzuschätzen, überzeugt ist. So werden Spieler verpflichtet, die von anderen Teams als für zu schlecht befunden werden.

Clubintern regt sich gegen die neue Strategieausrichtung Widerstand. Vor allen Dingen die erfahrenen Scouts der Oakland Athletics haben große Zweifel. Der Headcoach der A’s ist auch nicht vom neuen Kurs überzeugt und setzt die neu verpflichteten Spieler selten ein.

Die Oakland Athletics starten schlecht in die Saison und verlieren schnell den Anschluss an die Spitze. Billy Beane glaubt jedoch an seinen Weg und verkauft sogar gestandene Spieler, nur dass seine eigenen Verpflichtungen auf dem Feld stehen können.

Schließlich starten die Oakland Athletics eine Siegesserie, die in einem neuen Rekord von 20 aufeinanderfolgenden Siegen gipfelt. Doch in den anschließenden Playoffs verlieren die A’s erneut in der ersten Runde.

 

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Die Boston Red Sox, ein großer Club der Major League Baseball, werden aber auf Billy Beane aufmerksam und bieten ihm einen lukrativen Vertrag an. Beane lehnt jedoch ab.

Im Abspann wird erwähnt, dass die Boston Red Sox die Sabermetrics für sich eingesetzt haben und auch aufgrund dessen ihren Meisterschaftsfluch, der über 80 Jahre andauerte, mit dem Gewinn der World Series im Jahr 2004 besiegten. Billy Beane blieb dagegen solch ein Triumph verwehrt.

Fazit & Kritiken zum Film „Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“

Die Produktionskosten von 50 Millionen Dollar spielte „Moneyball – Die Kunst zu gewinnen“ mit einem Einspielergebnis von 110 Millionen Dollar ein. Der Film kam gleichermaßen bei Kritikern und Zuschauern gut an. Besonders die Tatsache, dass nicht an Baseball interessierte Menschen mit „Moneyball – Die Kunst zu gewinnen“ etwas anfangen können, wird positiv hervorgehoben. Daher gilt „Moneyball“ als einer der besten Sportfilme aller Zeiten.

Insgesamt erhielt der Film sieben Oscar-Nominierungen, darunter als bester Film und für die beste Hauptrolle (Brad Pitt) und für die beste Nebenrolle (Jonah Hill).

Kritiker weisen zudem darauf hin, dass die Spielszenen äußerst realistisch dargestellt wurden. Auch deshalb ist „Moneyball – Die Kunst zu gewinnen“ ein Stück Zeitgeschichte des US-Sports.

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