Endzeit – Die Zombie-Apokalypse

Endzeit – Die Zombie-Apokalypse“ ist ein Horrorfilm, in dem es um eine Menge Zombies geht. Weltpremiere fand am 7. September 2018 statt, auf dem internationalen Film Festival in Toronto. Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Comic von Olivia Vieweg. Zur Deutschland-Premiere kam es am 16. Januar 2019 auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis und am 22. August 2019 erschien er in den deutschen Kinos.

Endzeit - Die Zombie-Apokalypse
Dauer: 89 Min.
FSK: ab 16 Jahren
Jahr:
Regie: Carolina Hellsgård
Produzenten: Ingelore König
Hauptdarsteller: Gro Swantje Kohlhof, Maja Lehrer, Trine Dyrholm
Nebendarsteller: Barbara Philipp, Yûho Yamashita
Studio: farbfilm verleih / Lighthouse Home Entertainment
Sprachen: Deutsch

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Weimar und Jena sind abgeschottet durch Mauern. Dieses Konstrukt soll Europaflüchtlinge aus den zwei Städten heraushalten. Es kommen dabei Erinnerungen hoch von dem Kalten Krieg. Außerhalb dieser Sperrzone befinden sich Vivi und Eva. Beide kennen sich nicht und haben fast keine Gemeinsamkeiten, außer eine Flucht nach Jena. Was ist der Grund? Können die beiden eine Lösung für ihr Problem finden?

Endzeit – Besetzung, Regie und Drehorte

Über eine Länge von 90 Minuten führte Carolina Hellsgård Regie. Für die Geschichte von „Endzeit“ ist Olivia Vieweg verantwortlich, die auch als Aufhänger zum Film den passenden Comic erstellte. In Zukunft soll „Endzeit“ auch im ZDF und ARTE laufen. Allerdings stehen die Sendetermine noch nicht fest. Mit dem Ergebnis wurde eine Altersfreigabe ab dem 16. Lebensjahr erreicht.

Die Arbeiten des Drehs begannen am 1. August 2017 und wurden bereits nach 28 Drehtagen beendet. Hauptdrehorte im Film sind Jena und Weimar, Heldrungen und die Talsperre Leibis-Lichte und das sächsische Kirchberg. Picture Tree International sicherte sich die internationalen Verkaufsrechte.

Kamerafrau Leah Striker filmte die Hauptrollen Vivi und Eva mit den Schauspielerinnen Gro Swantje Kohlhof und Maja Lehrer. Trine Dyrholm spielt die Gärtnerin, sie wirkt wie eine Mischung aus Mensch und Pflanze. In den weiteren Rollen sind Barbara Philipp (Heimleiterin), Yûho Yamashita (Brautzombi), Marco Albrecht (blinder Zombie), Axel Werner (alter Mann in der Klinik), Muriel Wimmer (Isabelle), Ute Wieckhorst (Aufseherin) und Amy Schuk (Renate) zu sehen. Die Produktion übernahm Ingelore König.

Handlung & Inhalt vom Film „Endzeit“

Vor zwei Jahren wurde die Erde von Zombies überrannt. Übrig geblieben sind nur Jena und Weimar. Dort halfen Schutzräume einigen Menschen, die Zivilisation aufrechtzuerhalten. Es sind wahrscheinlich die letzten Orte auf der Erde, wo Menschen zu finden sind. Abgeschottet werden die zwei Bereiche mit einer großen Schutzmauer, die an den Kalten Krieg erinnert.

Zombies stecken schnell Menschen an und lassen sie ebenfalls zu Zombies werden. Deswegen herrscht in diesen künstlich aufgebauten Schutzräumen ein strenges Regime. Weimar fackelt nicht lange. Infizierte Personen werden direkt getötet, um die Gefahr möglichst gering zu halten. In Jena forscht man mit Infizierten nach einem Gegenmittel. Allerdings machen die Einschränkungen in der persönlichen Freiheit, den übrig gebliebenen Menschen zu schaffen. Ein normales Leben ist so gut wie nicht möglich.

Mithilfe einer Bahnlinie sind die beiden Städte im Osten von Deutschland miteinander verbunden. Diese Verbindung ist nicht für Personen gedacht. Ausschließlich Ware wird mit diesem fahrerlosen Schienenbus transportiert, immer wieder im Austausch von einer Stadt zur anderen.

Eines Tages treffen zwei Frauen aufeinander. Vivi ist völlig traumatisiert von der wütenden Zombie-Apokalpyse. Eva ist eine pragmatische und nicht zimperliche Zombiekillerin. Sie möchte das Beste aus der Situation machen. Beide befinden sich mehr oder weniger auf der Flucht, denn sie wollen nach Jena, wo nach einem Zombie-Gegenmittel geforscht wird. Dazu sind Gerüchte im Umlauf, dass dort die Überlebenden menschlicher behandelt werden.

Die 26-jährige Eva und die 22-jährige Vivi versuchen, mit dem Schienenbus nach Jena zu gelangen. Gute versteckt befinden sie sich in dem Versorgungszug. Doch urplötzlich bleibt der Zug im ostdeutschen Niemandsland, auf freier Strecke, stecken. Völlig schutzlos sind Eva und Vivi in dem Tunnel eingesperrt. Mitten in dieser Zombie-Hölle müssen die zwei Frauen gemeinsam den Kampf gegen die Untoten aufnehmen, obwohl sie beiden so unterschiedlich sind.

Die traumatisierte Vivi wird zernagt von Vorwürfen, weil sie bereits am Anfang der Zombie-Invasion ihre kleine Schwester nicht retten konnte. Dagegen hat sich Eva ein Ruf als harter Zombie-Killer erworben.

Zu Fuß auf dem Weg nach Jena treffen die beiden auf eine mysteriöse Gärtnerin, eine Mutation zwischen Mensch und Pflanze. In wilder Natur hat sie sich ihr kleines, friedliches Paradies geschaffen. Kommen Sie heile am Ziel an? Schafft Eva es später, sich an der Forschung in Jena zu beteiligen?

Fazit & Kritiken zum Film „Endzeit – Die Zombie-Apokalypse“

Regisseurin Carolina Hellsgård sorgte im Film „Endzeit – Die Zombie-Apokalypse“ für eine Virusinfektion, die Menschen zu Untoten macht. Es wird eine etwas andere Sicht der Dinge geliefert. Dargestellt durch die Gärtnerin, die mit sich selbst völlig im Reinen ist. Es ist die einzige Person, welche nicht vom Ende spricht. Wodurch in das Thema der Endzeit eine kontemplative Ebene eingezogen wird. Der Blick auf uns selbst und die Erde ist infrage gestellt. Vielleicht ist der Mensch, doch nicht der Herrscher über Erde und Himmel? Die Natur, die wir immer mit den Füßen treten, kann vielleicht doch die Oberhand gewinnen?

Siese Idee sieht der Zuschauer in dem Horrorfilm „Endzeit“. Nach und nach wird dem Publikum der Grandiositätskomplex genommen. Wir sind doch nicht, die größten und weisesten Lebewesen. Von daher ist die Unterhaltung stark durchzogen von einem strengen Wandel, der das Gehirn belastet.

Gro Swantje Kohlhof wirkt im Film etwas gestelzt. Im Gegensatz dazu rasselt Maja Lehrer nur ihren Text herunter. Ans Herz wachsen können einem diese leblosen Hauptcharaktere nicht. In dem Comic wirken die Hauptfiguren viel natürlicher, was das Verhalten und die Verletzlichkeit betreffen. Das Fazit lautet: tolles Setdesign, starke Bilder, aber schwache Darsteller.

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