Filmvorstellungen und Reviews - Über einhundert Jahre Kinogeschichte

Auch wenn es heute nur noch im Ansatz nachzuvollziehen ist, so war das Kino ursprünglich viel weniger Theater und mehr Jahrmarktattraktion. Es gab keine eigenen Lichtspielhäuser, in denen die Filme gezeigt wurden, sondern nur Zelte auf Jahrmärkten, auf denen nur kurze Filmchen gezeigt wurden. Immerhin steckte zu dieser Zeit, also etwa vor einhundert Jahren, das Kino auch noch in den Kinderschuhen. Doch das sollte sich bald ändern. Immer längere Spielfilme wurden produziert, etwa auch große Filme wie Metropolis von Fritz Lang. Kurz darauf wurde auch der Tonfilm salonfähig und nicht viel später darauf kam auch die Farbe ins Spiel. Filme wie Citizen Kane oder Casablanca gehören auch heute noch zu den besten Filmen aller Zeiten. Schon damals zeigte sich eine Qualität, die womöglich sogar ein Kriterium für gute Filme sein kann: Gute Filme sind zeitlos.

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Urlaubsreif

„Urlaubsreif“ ist eine romantische Komödie aus dem Jahr 2014, gedreht von Regisseur Frank Coraci. In den Hauptrollen agieren Adam Sandler und Drew Barrymore. Nach einem misslungenen Date treffen sich die alleinerziehenden Eltern Jim und Lauren in Südafrika wieder. Und wider Erwarten scheinen die beiden Streithähne eine Sympathie füreinander zu entwickeln.

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Die Poetin

Filme rund um die Literatur und dichterische Werke sind derzeit stark im Kommen. Eine Biografie mit dem einprägsamen Titel „Die Poetin“ ist bereits 2013 erschienen. In dieser spielt Elizabeth Bishop, die wohl populärster Dichterin aus Amerika, eine gewichtige Rolle. Diese Dokumentation beleuchtet ihren Lebenslauf sowie persönliche Beweggründe in ihrem Werdegang.

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Lisette und ihre Kinder

Deutsche Dokumentationen liegen derzeit extrem im Trend. Das Werk „Lisette und ihre Kinder“ aus dem Jahre 2009 handelt von einer Erzieherin, welche einen Einblick in die pädagogische und alltägliche Arbeit mit ihren Kindern gewährt. Dabei geht sie der klassischen Erziehung aus dem Weg. Spannende Ansätze und Realitäten werden hier präsentiert.

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Casino Undercover

Fans des Glücksspiels werden den vor einiger Zeit erschienenen Film „Casino Undercover“ garantiert lieben. Diese Komödie, welche im Jahr 2017 produziert wurde, ist mit einigen Stars als Darsteller gespickt. Zwei Eltern wollen ihr Erspartes in die Zukunft der Tochter investieren. Plötzlich verlieren sie das ganze Geld, eine nervenaufreibende Zeit beginnt.

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Rounders

„Rounders“ ist ein Spielfilm aus den USA von John Dahl, der für den Film eine Golden Lion-Nominierung erhielt. Rund 12 Millionen US-Dollar kostete der Film. Die Einnahmen lagen bei 23 Millionen U-Dollar. Der Begriff „Rounders“ soll die bekanntesten Poker-Spielarten zeigen und das ist auch das Genre, um das es geht.

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Jung & Schön

Beim Film „Jung & Schön“ handelt es sich nicht um einen billig produzierten Schmuddelfilm. Der Titel ist eher ein Drama aus dem Familiensegment, welches bereits 2013 veröffentlicht wurde. Seit dem staubte das Werk den ein oder anderen Preis ab. Ein Mädchen verändert ihren Lebensstil aufgrund eines nicht so tollen Vorfalls.

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Blau ist eine warme Farbe

Die Romanze „Blau ist eine warme Farbe“ aus dem Jahr 2012 ist einer der besten Liebesfilme des französischen Kinos. Sowohl Regisseur Abdellatif Kechiche, als auch Adèle Exarchopoulos und Léa Seydoux erhielten dafür die „Goldene Palme“ von Cannes. Emotional erzählt das Drama von der großen Liebe zwischen zwei sehr unterschiedlichen Frauen.

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Die guten Feinde

Die Dokumentation „Die guten Feinde“ verfolgt das tragische und bewegte Leben des deutschen Widerstandskämpfers Günther Weisenborn und seiner Freunde, die später unter dem Namen „Die Rote Kapelle“ an Bekanntheit gewannen. Eine Hommage an den deutschen Widerstand und eine Suche nach der eigenen Familiengeschichte im Schatten des Nationalsozialismus, der bis weit nach Kriegsende wirkt.

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Das fliegende Klassenzimmer

Der beliebte Klassiker „Das fliegende Klassenzimmer“ erschien im Jahr 2003 als Revival in Form eines Filmwerkes, welches nachfolgend Jung und Alt begeisterte. Wichtige Themen, welche aktuell Menschen weltweit beschäftigen, finden sich dort als Handlungsstränge wieder. Viele bis dato unbekannte Schauspieler hatten durch die Verfilmung eine Chance, im Filmbusiness Fuß zufassen.

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Elektra

Im Jahr 2010 erschien ein Director’s Cut „Elektra“, einem Film mit Starbesetzung. Dieser erschien zwar schon 2005, spielte sich jedoch erst viel später in die Herzen von Kino- und Filmfans. Honoriert wurde dies folglich mit einer Auszeichnung. Die Comicverfilmung mit Killer- und Gangsterhandlung sorgt für eine kurzweilige Unterhaltung.

Die facettenreiche Welt des Kinos

Kinofilme haben schon früh damit begonnen, klassische Genres zu bedienen, die es zuvor auch beim Theater oder der Literatur gab. Beispielsweise natürlich die Romanze, ebenso aber auch das Historische oder selbst Science-Fiction. Tatsächlich ist Science-Fiction sogar eines der ältesten Kinogenres überhaupt, wie auch “Die Reise zum Mond” von Georges Melies aus dem Jahr 1902 zeigt. In fast jedem Fall ging es aber schon immer darum, den Kinozuschauer zu fesseln und in eine andere Welt zu entführen. Wenn die Lichter ausgehen und die Projektion beginnt, dann spielt die Welt da draußen keine Rolle mehr und der Zuschauer kann wilde Abenteuer erleben, heftige Romanzen durchstehen und an entfernte Orte dieser Welt reisen. Sehr stark heruntergebrochen ließe sich auch sagen, dass die verschiedenen Genres des Kinos auf den unterschiedlichen Emotionen und Gefühlen basieren, die Menschen im Kino erleben wollen.

Kinofilme für alle möglichen Emotionen

Manchmal möchte der Mensch lachen und Freude empfinden. Ein anderes Mal aber steht ihm der Sinn vielleicht nach Traurigkeit. Ebenso kann es auch ein großer Wissensdurst vorherrschen oder die Lust auf bekannte Gesichter, wie sie Schauspieler eben über die Jahre werden. Und dann kann es auch den Wunsch nach Überraschungen geben, sodass gar keine direkte Lust im Vordergrund steht und einfach nur freudig erwartet wird, was der Film eben zu bieten hat. In jedem Fall gibt es genügend Genres, mit denen für alle Gelegenheiten vorgesorgt ist. Und dabei bleibt es ja auch nicht. Kinofilme lassen sich oftmals auch gar nicht nur einem Genre zuschreiben und es gibt viele Abstufungen und Variationen, weshalb es ja auch immer wieder aufs Neue spannend ist, sich neue oder ältere Kinofilme anzuschauen, die noch unbekannt sind. Um auf den Geschmack zu kommen, lassen sich in dieser Kategorie von FilmeBlog.de viele Filme unterschiedlicher Genres finden, die ausführlich vorgestellt werden.

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