Filmvorstellungen und Reviews - Über einhundert Jahre Kinogeschichte

Auch wenn es heute nur noch im Ansatz nachzuvollziehen ist, so war das Kino ursprünglich viel weniger Theater und mehr Jahrmarktattraktion. Es gab keine eigenen Lichtspielhäuser, in denen die Filme gezeigt wurden, sondern nur Zelte auf Jahrmärkten, auf denen nur kurze Filmchen gezeigt wurden. Immerhin steckte zu dieser Zeit, also etwa vor einhundert Jahren, das Kino auch noch in den Kinderschuhen. Doch das sollte sich bald ändern. Immer längere Spielfilme wurden produziert, etwa auch große Filme wie Metropolis von Fritz Lang. Kurz darauf wurde auch der Tonfilm salonfähig und nicht viel später darauf kam auch die Farbe ins Spiel. Filme wie Citizen Kane oder Casablanca gehören auch heute noch zu den besten Filmen aller Zeiten. Schon damals zeigte sich eine Qualität, die womöglich sogar ein Kriterium für gute Filme sein kann: Gute Filme sind zeitlos.

Mr. Nice cover

Mr. Nice

Das Drama „Mr. Nice“ stammt aus der Feder von Regisseur Bernhard Rose. Die Grundlage des Films bildet die autobiografische Geschichte um einen der berühmtesten Drogendealers seiner Zeit, Howard Marks. Dessen Rolle übernahm der walisische Schauspieler Rhys Ifans. Als Haschisch-Dealer arbeitet er mit IRA-Aktivisten, dem CIA und den britischen Geheimdienst zusammen.

Der unglaubliche Hulk cover

Der unglaubliche Hulk

Regie in dem Fantasie-Abenteuer führte der Franzose Louis Leterrier. Besetzt wurde „Der unglaubliche Hulk“ mit herausragenden Stars, wie Edward Norton (der auch am Drehbuch beteiligt gewesen ist), Liv Tayler und Tim Roth. Die Vorlage zum Film liefert die gleichnamige Comicfigur, in der sich der Wissenschaftler Bruce, aufgrund einer Gammastrahlen-Vergiftung, in das grüne Monster mit ungeahnten Kräften verwandelt.

Black Book – Das schwarze Buch cover

Black Book – Das schwarze Buch

Wer sich mit der Aufarbeitung der Nazivergangenheit befasst und für diese Thematik ein Faible hat, wird den Titel „Black Book – Das schwarze Buch“ sicherlich irgendwo schon mal gehört haben. Der Film fand 2007 großen Zulauf, als dieser in die Kinos kam. Mittlerweile kann er auch auf DVD erworben werden.

Max Minsky und ich cover

Max Minsky und ich

„Max Minsky und ich“ beruht auf einer Romanvorlage der Bestsellerautorin Holly-Jane Rahlens, verfilmt von der deutschen Regisseurin Anne Justice. Hochkarätig besetzt mit Zoe Moore, Emil Reinke, Adriana Altaras und Jan Josef Liefers. „Max Minsky und ich“ ist eine liebenswerte Geschichte über die 13-jährige Nelly und ihre Nöte in der Pubertät.

Looper cover

Looper

Der Film „Looper“ ist ein gutes Beispiel dafür, das Zeitreisen und Filme, wo es um dieses Thema geht, wohl nie aus der Mode kommen, egal wie weit unsere Zeit weiter voranschreitet. Ob in der Zeit zurück oder vor, beides ist hier möglich. Looper ist ein Film aus dem Jahr 2012 und gewährt dem Zuschauer genau diesen Einblick.

Bonhoeffer – Die letzte Stufe cover

Bonhoeffer – Die letzte Stufe

Dietrich Bonhoeffer war ein Theologe der lutherischen Glaubensgemeinschaft, der sich am Widerstand gegen die Nationalsozialisten beteiligte. In dem Spielfilm „Bonhoeffer – Die letzte Stufe“ aus dem Jahr 2000 erzählt Filmemacher Eric Till autobiografisch über dessen Leben, während der letzten sechs Jahre, dass am 9. April 1945 im KZ Flossenbürg endete.

The Fall cover

The Fall

„The Fall“ ist ein grandioses Fantasie-Drama des indischen Regisseurs Tarsem Singh. Die Hauptrollen in dem 2006 ausgestrahlten Film übernahmen Lee Pace und Catinca Untaru. In „The Fall“ befindet sich der Zuschauer im ständigen Wechsel zwischen der tristen Krankenhausatmosphäre mit Tod und Krankheit und einer farbenfrohen Abenteuergeschichte um eine entführte Prinzessin.

Green Book – Eine besondere Freundschaft cover

Green Book – Eine besondere Freundschaft

„Green Book – Eine besondere Freundschaft“ ist eine Filmbiografie, wo es sinngemäß darum geht, alte Vorurteile in Bezug auf Herkunft und Hautfarbe über Bord zu werfen und musikalisch erfolgreich zu sein. Schon in den 1960ern, wo auf der Enterprise Uhura als erste Dunkelhäutige einen Weißen geküsst hatte, war dies etwas Besonderes.

Django – Ein Leben für die Musik cover

Django – Ein Leben für die Musik

Der Film „Django – Ein Leben für die Musik“ über den legendären Sinti-Jazzmusikers Django Reinhardt war zugleich das Regiedebüt von Etienne Comar. Es konzentriert sich hauptsächlich auf die Jahre 1943 bis 1945 und die Rolle seiner Musik in dieser schwierigen Zeit. Reda Kateb spielt im Biopic den exzessiven und unkonventionellen Künstler.

Wunder cover

Wunder

Im sensiblen Familiendrama „Wunder“ lernt der junge Auggie mit Hilfe seiner Freunde und Familie, sich von den Widrigkeiten des Lebens nicht unterkriegen zu lassen – und dabei sein „Anders-sein“ als etwas positives zu betrachten. Denn Auggie ist nicht nur anders, sondern vor allem eines: ein kleines Wunder.

Die facettenreiche Welt des Kinos

Kinofilme haben schon früh damit begonnen, klassische Genres zu bedienen, die es zuvor auch beim Theater oder der Literatur gab. Beispielsweise natürlich die Romanze, ebenso aber auch das Historische oder selbst Science-Fiction. Tatsächlich ist Science-Fiction sogar eines der ältesten Kinogenres überhaupt, wie auch “Die Reise zum Mond” von Georges Melies aus dem Jahr 1902 zeigt. In fast jedem Fall ging es aber schon immer darum, den Kinozuschauer zu fesseln und in eine andere Welt zu entführen. Wenn die Lichter ausgehen und die Projektion beginnt, dann spielt die Welt da draußen keine Rolle mehr und der Zuschauer kann wilde Abenteuer erleben, heftige Romanzen durchstehen und an entfernte Orte dieser Welt reisen. Sehr stark heruntergebrochen ließe sich auch sagen, dass die verschiedenen Genres des Kinos auf den unterschiedlichen Emotionen und Gefühlen basieren, die Menschen im Kino erleben wollen.

Kinofilme für alle möglichen Emotionen

Manchmal möchte der Mensch lachen und Freude empfinden. Ein anderes Mal aber steht ihm der Sinn vielleicht nach Traurigkeit. Ebenso kann es auch ein großer Wissensdurst vorherrschen oder die Lust auf bekannte Gesichter, wie sie Schauspieler eben über die Jahre werden. Und dann kann es auch den Wunsch nach Überraschungen geben, sodass gar keine direkte Lust im Vordergrund steht und einfach nur freudig erwartet wird, was der Film eben zu bieten hat. In jedem Fall gibt es genügend Genres, mit denen für alle Gelegenheiten vorgesorgt ist. Und dabei bleibt es ja auch nicht. Kinofilme lassen sich oftmals auch gar nicht nur einem Genre zuschreiben und es gibt viele Abstufungen und Variationen, weshalb es ja auch immer wieder aufs Neue spannend ist, sich neue oder ältere Kinofilme anzuschauen, die noch unbekannt sind. Um auf den Geschmack zu kommen, lassen sich in dieser Kategorie von FilmeBlog.de viele Filme unterschiedlicher Genres finden, die ausführlich vorgestellt werden.

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