Der unglaubliche Hulk

Nach einem missglückten biochemischen Experiment, versteckt sich der Wissenschaftler Bruce Banner (Edward Norton) in Brasilien. Denn wenn er wütend wird und seine Pulsfrequenz steigt, verwandelt er sich in ein grünes Monster mit übermenschlichen Kräften – der unglaubliche Hulk.

Der unglaubliche Hulk [dt./OV]
Dauer: 112 Min.
FSK: ab 16 Jahren
Jahr:
Regie: Louis Leterrier
Produzenten: Avi Arad, Kevin Feige, Gale Anne Hurd
Hauptdarsteller: Edward Norton, Liv Tyler, Tim Roth
Nebendarsteller: William Hurt, Tim Blake Nelson, Ty Burrell
Studio: TMG
Sprachen: Deutsch, English

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Das Militär, insbesondere General Ross (William Hurt) sieht in ihm eine Geheimwaffe und will ihn in Gewahrsam nehmen. Als Banner aufgespürt wird, flieht er zurück nach New York, wo er sich von den geheimnisvollen Mr. Blue (Tim Blake Nelson), Hilfe erhofft. Doch dieser braucht die Unterlagen des Experiments mit den fatalen Auswirkungen. Doch diese sind spurlos verschwunden. Kann im Betty (Liv Taylor), seine frühere Freundin und Kollegin weiterhelfen, damit er wieder der alte Bruce wird?

Der unglaubliche Hulk – Besetzung, Regie und Drehorte

Das Science-Fiction-Abenteuer „Der unglaubliche Hulk“ ist eine Produktion von Marvel Studios, einem Tochterunternehmen von Walt Disney Company. Er ist keine Fortsetzung des im Jahr 2003 gedrehten „Hulk“, sondern trotz einigen parallelen Handlungssträngen ein eigenständiger Film. Louis Leterrier übernahm die Regie. Der französische Filmemacher drehte unter anderen „Kampf der Titanen“ und die Komödie „Lupin“. Das Drehbuch schrieb Zak Penn, wobei Edward Norton einige Szenen abänderte.

Das Schauspielerensemble bestand aus einer hochkarätigen Besetzung, wie der Hollywood-Ikone Edward Harrison Norton (Oscarnominierung für „Zwielicht“, „Birdman“), William Hurt (Oscar für „Kuss der Spinnenfrau), Tim Roth und Liv Taylor.

Den Soundtrack schrieb der schottische Komponist Craig Armstrong, mehrfach ausgezeichnet für „Moulin Rouge“ und „Ray“. Peter Menzies Jr. war für die Kameraführung verantwortlich. Drehorte für „Der unglaubliche Hulk“ waren Kanada und Brasilien. Das Budget betrug 137,5 Millionen Dollar. Das Einspielergebnis weltweit, lag bei 264,8 Millionen Dollar. Uraufführung des Science-Fiction-Spektakels war der 8. Juni 2008 im Gibson Amphitheatre in Los Angeles.

Handlung & Inhalt vom Film „Der unglaubliche Hulk“

Rückblenden zeigen, wie der Wissenschaftler Bruce Banner bei einem Experiment radioaktiv verseucht wird. Daraufhin verwandelt er sich in ein unberechenbares grünes Monster. Er verwüstet das komplette Labor und verletzt seine Freundin Betty Ross und ihren Vater, General Thaddeus Ross.

Fünf Jahre später. Bruce ist auf seiner Flucht in Brasilien angekommen. Er arbeitet in einer Getränkefabrik und versucht seine Wutausbrüche unter Kontrolle zu bringen. Denn wenn sein Puls 200 Schläge übersteigt, verwandelt er sich in das Ungeheuer „Hulk“. Über das Internet kommuniziert er mit einem Mr. Blue, der ein Medikament sucht, um Bruce wieder ein normales Leben zu ermöglichen. Bisher schlugen jedoch alle Heilmittel fehl.

Infolge eines Arbeitsunfalls gelangt Bruce Blut in eine der Limonadenflaschen seiner Firma, woraufhin ein Pensionär in den USA verstirbt. Das wiederum ruft General Ross auf den Plan, der die Spur von Bruce nach Brasilien zurückverfolgt. Zusammen mit einer Spezialeinheit und dem Marineoffizier Emil Blonsky macht sich Ross auf, um Banner in seine Gewalt zu bringen. Doch die Aktion schlägt fehl und Bruce kann entkommen. Er flieht zurück in die USA.

In der Zwischenzeit informiert Ross, Blonsky über die Hintergründe der damaligen Studien. Dabei sollte ein Supersoldat erschaffen werden. Da Bruce nicht damit einverstanden war, ergriff er die Flucht. Ross, besitzt noch eine Probe des entwickelten Serums und Blonsky erklärt sich bereit das Versuchsobjekt zu spielen.

Bruce ist derweilen in Virginia, bei dem ehemaligen Labor angekommen. Er trifft auf Betty Ross, die ihm die früheren Forschungsunterlagen in Form eines USB-Sticks übergibt. Als Betty und Bruce sich am nächsten Morgen auf den Weg zur Bushaltestelle machen, werden sie von Soldaten umzingelt. Dabei stehen sich Bruce, als „Hulk“ und Blonsky, als Supersoldat gegenüber. Hulk kann den Kampf für sich entscheiden und flieht mit der bewusstlosen Betty.

Nach einer hindernisreichen Fahrt, erreichen sie New York City und treffen den mysteriösen Dr. Stern alias Mr. Blue, der ein Serum entwickelt hat, um die radioaktive Verstrahlung von Bruce zu heilen. Es funktioniert für eine kurze Zeit, doch Banner wird von General Ross gefangen genommen. Blonsky zwingt Stern, auch ihm dieses Serum zur Heilung zu verabreichen, doch der Versuch schlägt fehl und Blonsky zerstört in einem Amoklauf den Stadtteil Harlem.

Ross bittet nun Bruce um Unterstützung, Blonsky zu stoppen und unterstützt ihm mit seinen Truppen. Bruce gelingt es sein Gegenüber auszuschalten und flieht nach British Columbia. Hier versucht er nun, seine Wut in den Griff zu bekommen, um sich kontrolliert in Hulk zu verwandeln.

Fazit & Kritiken zum Film „Der unglaubliche Hulk“

Die Kritiken zu „Der unglaubliche Hulk“ fielen sehr gemischt aus. Mit „Iron Man“ haben die Marvel Studios, neben „The Avengers“ einen der besten Blockbuster vorgelegt, der mit 300 Millionen Dollar Einspielergebnis zudem ein Kassenknüller wurde. Zwar erreichte auch „Der unglaubliche Hulk“ ein hohes Einspielergebnis, jedoch erwies sich der kleine grüne Wüterich schon in der ersten Stunde des Films, in den Augen der Kritiker und Zuschauer als Enttäuschung.

Vermutlich lag es daran, dass Regisseur, Drehbuchautor und der Hauptdarsteller Norton, unterschiedliche Vorstellungen zum Ablauf des Science-Fiction-Abenteuers hatten. Denn hinter verschlossenen Türen soll es zwischen Leterrier und Norton heftig geknallt haben. Vielleicht wollte Norton der Figur des Hulk, was bitter nötig gewesen wäre, etwas mehr Tiefe geben. Denn nur mit einem wirklichen Helden kann sich der Zuschauer identifizieren. Auch Liv Taylor in der Rolle der Wissenschaftlerin Betty war nicht gerade die Top-Besetzung.

Technisch gesehen, ist der Actionfilm gut gelungen und die letztendliche, spannende Schlacht in New York zeigt, wie das Sci-Fi-Abenteuer hätte ablaufen können. „Der unglaubliche Hulk“ ist für Fans dieses Genres mit Sicherheit ein sehenswerter Film, für alle anderen macht „Spiderman“ mehr Sinn.

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