Magic Mike

Die Idee zum Film „Magic Mike“ stammt von Channing Tatum. Zwischen dem 18. und 20. Lebensjahr arbeitete er als Stripper, in Florida – Tampa. Längere Zeit liebäugelte er mit einer Verfilmung über diese Tatsache. Der gespielte „Magic Mike“ ist auf den Hauptdarsteller maßgeschneidert. Das amerikanische Filmdrama stammt aus dem Jahr 2012. Die Weltpremiere war am 24. Juni 2012 auf dem Filmfestival in Los Angeles.

Magic Mike [dt./OV]
Dauer: 110 Min.
FSK: ab 12 Jahren
Jahr:
Regie: Steven Soderbergh
Produzenten: Channing Tatum, Reid Carolin, Gregory Jacobs, Nick Wechsler
Hauptdarsteller: Matt Bomer, Joe Manganiello, Kayden Kessler
Nebendarsteller: Cody Horn, Riley Keough, Kevin Nash, Adam Rodriguez, Gabriel Igles
Studio: TMG
Sprachen: Deutsch, English

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Nur knapp zwei Monate später starteten die Vorführungen in den deutschen Kinos. Mit einem Budget von sieben Millionen US-Dollar konnten mehr als 167 Millionen weltweit eingespielt werden. Es konnte eine Auszeichnung und zwei Nominierungen erreicht werden. Die Nebenrolle des Dallas konnte auf dem New York Film den Critics Circle Award abgreifen.

Magic Mike – Besetzung, Regie und Drehorte

Regisseur Steven Soderbergh greift bei „Magic Mike“ auf eine neue Geschichte zurück. Die Variante vom Tellerwäscher zum Millionär ist schon tausendmal erprobt. Nun kommt das Drehbuch von Reid Carolin mit der Geschichte eines jungen Strippers daher. Dieser verkündet lauthals, der Job hat Spaß gemacht. Dabei entstand ein Drama mit einer Länge von 111 Minuten und einer Altersfreigabe ab dem 12. Lebensjahr. Die Produktion wurde von Reid Carolin, dem Hauptdarsteller Channing Tatum, Gregory Jacobs und Nick Wechsler übernommen. Kameraführung obliegt dem Regisseur Steven Soderbergh, unter dem Namen Peter Andrews. Ähnliches gilt für den Schnitt.

Hauptfigur Channing Tatum spielt das Sexobjekt Magic Mike. Alex Pettyfer schlüpft in die Rolle von Adam. Dazu taucht Cody Horn als Brooke auf. Matthew McConaughey zeigt den Zuschauern den Charakter Dallas. Olivia Munn bringt Joanna zum Leben. James Martin Kelly erscheint als Sal auf der Leinwand. Den Abschluss machen Reid Carolin als Paul, Riley Keough als Nora und Matthew Bomer als Ken.

2015 kam der Nachfolger „Magic Mike XXL“ auf den Markt. Die Regieführung änderte sich allerdings. Der neue Regisseur ist Gregory Jacobs.

Handlung & Inhalt vom Film „Magic Mike“

Mike ist mittlerweile dreißig Jahre alt. Eigentlich würde er gerne als Möbeldesigner arbeiten, doch er arbeitet als Stripper. Sein Ziel ist es, so viel Geld zu sparen, wie eben möglich. Damit möchte Mike sich seinen Traum erfüllen. Tagsüber führt er kleine Aushilfsjobs aus. Manchmal arbeitet er als Dachdecker, dann wiederum als Autoteileverkäufer. Nachts trumpft er immer wieder, als Magic Mike der Frauenverführer auf. Sein Chef ist Dallas, der den kleinen Laden in Tampa mit einem großen Geschäft in Miami tauschen möchte.

Mike lernt den 19-jährigen Adam kennen. Eines Tages zeigt Mike ihm die Show im Club, als Zuschauer. Während der Show nimmt ein anderer Tänzer eine Überdosis und ist unfähig aufzutreten. Kurzentschlossen entscheiden Mike und Dallas, Adam als Ersatz zu nehmen. „The Kid“ ist sein Name. Dallas und Mike sehen sofort ein großes Potenzial in ihm. Danach wird Adam Teil der festen Crew. In den nächsten Wochen verbringen Mike und Adam viel Zeit miteinander. Adam muss viel lernen. Dabei lernt Mike die Schwester von Adam kennen. Brooke ist gegen die neue Jobwahl und verlangt, dass Mike sich um ihn kümmert.

Unbeaufsichtigt lässt Adam sich auf einen Deal mit Tobi ein. Er ist der DJ und Drogenlieferant des Clubs. Ruhm und das Umfeld ziehen Adam in seinen Bann. Bei einem Auftritt kommt es zum Desaster. Die Aufmerksamkeit der weiblichen Bevölkerung lassen Adam unvorsichtig werden. Eine anwesende Dame bekommt eine Ecstasy-Pille von ihm verabreicht. Leider nur, dass einige dies beobachten. Die Freunde der Dame stellen Adam zur Rede und werden handgreiflich. Mike der die Verantwortung vor Brooke für Adam hat, zieht ihn hinter sich her und flieht.

In der ganzen Aufregung hinterlässt Adam den Rucksack von Tobi. In der Tasche befinden sich Drogen im Wert von 10.000 Dollar. Eigentlich hatte Tobi verlangt, ein wachsames Auge auf den Rucksack zu haben.

Natürlich geht die Tasche flöten. Tobis Kontaktmänner stehen bei Adam auf der Matte und wollen das Geld für die Drogen kassieren. Er besitzt aber nicht so viel Geld. Mike springt mit seinem Ersparten ein, um Schlimmeres zu verhindern. Diese Erfahrung lehrt ihn, die Szene ist nichts mehr für ihn. Ein ruhigeres Leben muss her. Bei dem letzten Auftritt in Tampa verlässt Mike den Club ohne ein Wort. Dallas kürt Adam zur neuen Nummer eins. Daraufhin fährt Mike nach Brooke. Er beichtet ihr, dass er in Tampa bleiben will und einen Neuanfang startet. Seine Kumpel sollen alleine nach Miami gehen. Brooke ist beeindruckt, denn der Mann gefällt ihr. Die beiden verbringen eine Nacht zusammen.

Fazit & Kritiken zum Film „Magic Mike“

Mit „Magic Mike“ wird das Thema behandelt: Ob es Sinn ergibt nach dem Motto Geld, Frauen und Spaß zu leben? Die Auftritte erscheinen als gut choreografierte Tanzeinlagen. Wirklich offene Bilder bleiben weitestgehend aus, obwohl die Tänzer zeigen, was sie haben. Soderbergh liegt mehr an der gelösten Atmosphäre hinter den Kulissen. Die Männer zeigen Teamgeist und Kameradschaft. Vielen Frauen-Filme mit einem ähnlichen Thema gehen oft ins Negative. Diese politische Leitlinie wird allerdings ohne soziale Konventionen abgehandelt. Die Läuterung am Ende ist etwas unglaubhaft.

Der Lebensstil der Stripper wird durch eine gute Kameraführung deutlich. Jegliche Bilder auf der Bühne und Clubs sind scharf und mit viel Farbe und Licht hinterlegt. Der Blick hinter die Kulissen ist eher dokumentarisch, in Distanz zu den Darstellern. Die Vorbereitungen auf die Showeinlagen sind für den Zuschauer detailliert ins Bild gebracht. Dazu gehören: Bräunungscremes auftragen, nähen der Tangas, das Aufpumpen der Muskeln. Das Leben außerhalb der Clubs wurde mit einem warmen Ton aufgenommen. Dadurch wird klar, dass dieses Leben zu der Traumvorstellung von Mike gehört. Kurz gesagt: „Magic Mike“ ist ein guter Film und bringt Licht ins Dunkle.

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