Rounders

Das begnadete Poker-Talent Mike McDermott verliert im Film „Rounders“ seine ganzen gewonnenen Ersparnisse an den russischen Unterweltler Mafioso Teddy KGB. Deshalb versucht Mike seiner Freundin zu Liebe, weitere Glücksspiel-Versuche zu vermeiden und sich auf sein Jurastudium zu konzentrieren. Schließlich will er ein gutes Leben und für seine Seriosität von der Bevölkerung anerkannt werden.

Rounders
Dauer: 115 Min.
FSK: ab 12 Jahren
Jahr:
Regie: John Dahl
Produzenten: Ted Demme, Joel Stillerman
Hauptdarsteller: Matt Damon, Edward Norton, Paul Cicero
Nebendarsteller: John Turturro, Ray Iannicelli, Gretchen Mol
Studio: Miramax
Sprachen: Deutsch

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Genau zu diesem Zeitpunkt wird ein alter Freund von Mike namens Lester Worm Murphy aus dem Gefängnis entlassen, mit dem die Schuldner noch eine Rechnung offen haben. Er ist schließlich der Grund, warum sich Mike wieder auf Glücksspiele einlässt und dieses Mal das größte Risiko seines Lebens eingeht.

Besetzung, Regie und Drehorte

Leider erschien der Film „Rounders“ nicht in den deutschen Kinos. Dafür kam der Film am 6. Februar 2006 auf DVD. Der Pokerfilm sorgte auch dafür, das das Interesse am Online-Poker zum Zeitpunkt der Veröffentlichung spürbar angestiegen ist. Die Regie wurde von John Dahl geführt. Das Drehbuch wurde jedoch von Brian Koppelman und David Levien geschrieben. Ted Demme und Joel Stillerman waren dafür für die Produktion zuständig. Die Kamera wurde von Jean-Yves Escoffier geführt. Scott Chestnus hat die einzelnen Szenen geschnitten. Für die musikalischen Elemente war Christopfer Young zuständig.

Die Länge des Films betrug 121 Minuten, das eine Besetzung von neun Schauspielern aufwies. Johnny Chan sielte sich selbst, während Matt Damon die Rolle von Mike MCDermott übernahm. Dessen bester Freund Lester Murphy wurde von Edward Norton übernommen. Der russische Mafioso Teddy KGB wurde von John Malkovich gespielt. Des Weiteren waren Tom Alredge für Richter Marinachi, Martin Landau für Abe Petrovsky, Famke Janssen für Petra und Gretchen Moi für Jo dabei. Joey Knisch wurde zudem von John Turturro gespielt.

Der Film wurde ab zwölf Jahren frei gegeben und kann somit von Teenagern angeschaut werden.

Handlung & Inhalt vom Film „Rounders“

Mike McDermott (Matt Damon) ist ein Jura-Student, der nachts um die Häuser zieht und sich in zwielichtigen Undergroundclubs aufhält, um dort anderen Gangstern das Geld abzuknöpfen. Sein mathematisches Talent ist großartig, dennoch begleitet ihn nicht in jeder Nacht das Glück.

 

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Nachdem der spielbesessene Mike MCDermott sein Vermögen beim Pokern an einen russischen Mafioso namens Teddy KGB (John Malkovich) verliert, entscheidet er sich, Jura zu studieren und mit seiner festen Freundin Jo (Gretchen Mol) ein anständiges Leben zu führen. Er schämt sich nämlich für seinen Verlust und will ab jetzt für sein Verhalten die Konsequenzen tragen. Einige Monate vergehen und man könnte meinen, Mike sei nicht mehr der alte, doch die Vergangenheit holt ihn schnell ein. Als sein heuchlerischer und kriechender Freund Lester „Worm“ (Edward Norton)jedoch aus dem Gefängnis kommt, gerät Mikes Leben wieder in ein großes Chaos.

Lester hat nämlich bei KGB 15.000 US-Dollar Spielschulden. Diese soll Lester innerhalb von fünf tagen zurückzahlen. Wenn er das nicht schaffen sollte, droht diesem der Tod. Aus diesem Grund will Mike ihm helfen. Mike bürgt tatsächlich mit dem Leben, um seinen alten Freund zu schützen. Um schnell das benötigte Geld zu beschaffen, bleibt nur die Möglichkeit, wieder Pokern zu gehen. Der Plan geht anfangs auf. Während Mike ein außerordentliches Können und Wissen beweist und zur Show stellt, begeht Lester Betrügereien, um an mehr Geld zu kommen. Zusammen sind sie ein geschicktes und unschlagbares Team. Mike jedoch kommt mit Lesters unehrlicher Art nicht klar.

Mike legt nämlich Wert auf Strategie und Mathematik. Das ist dann der Grund, dass die Freunde beginnen zu streiten. Lester wird schließlich beim Betrügen erwischt und verliert seinen gesamten Gewinn. Mike will mit Lester nichts mehr zu tun haben und beschließt, dass es besser wäre, dass sie getrennte Wege gehen. Zwischen den Fronten des Gesetzes, anderen Glücksspielern und eines Kredithais, bemerkt Mike schnell, dass er vor seinem Schicksal nicht davon laufen möchte. Danach wendet sich Mike an Teddy KGB, um ihn zu einer weiteren Pokerrunde aufzufordern. Am Ende stellt sich heraus, dass Mike der bessere Spieler von beiden ist. Er schafft es sogar, das Geld für Lester und das Geld, was er damals an den Mafioso verloren hatte, zurück zu gewinnen.

 

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An diesem legendärem Abend ist es sein Ziel, ein professioneller Spieler in Las Vegas zu werden und dort sein Geld in Zukunft zu verdienen. Leider ist das Ende zu offenkundig, den die Protagonisten ansteuern. Zwar hat „Rounders“ Preise erhalten, konnte es jedoch nicht auf die Kinobildschirme schaffen.

Fazit & Kritiken zum Film „Rounders“

Rounders“ ist ein Film, der das Pokerspiel möglichst realitätsnah darstellt. Wer noch nie von einer Spielsucht betroffen war, wird spätestens nach diesem Film den Drang haben, eine Runde Poker zu spielen. „Rounders“ zeigt den schmutzigen Glamour der Glücksspiele, sowie auch erschöpfende Techniken, die die Pokerprofis beherrschen müssen, um gewinnen zu können. Die ekelerregende Kombination aus Panik, Angst, Adrenalin und Aufregung ist wohl der Auslöser, dass manche Menschen spielsüchtig werden. Schließlich kann man innerhalb kürzester Zeit zu großem Geld kommen.

Spielsüchtige würden das Ende wohl als Happy End beschreiben. Wenn man jedoch rational bedenkt, dass Mike seine Freundin, die ihn immer unterstützt hatte, seine Freunde, für die er viel aufgegeben hätte und sein Studium verlässt, was ihm viel Spaß bereitet hatte, muss man sich fragen, ob es sich hier wirklich um ein Happy End handelt. Seine Entscheidung ist nämlich alles andere als vernünftig. Jemand mit Verstand hätte sich vom Pokern abgewandt und ein normales Leben begonnen, aber davon hält der Hauptfigur nichts. Der Film erhielt viele positive Kritiken und konnte bei Rotten Tomatoes sogar 65 Prozent erreichen, die auf 79 Kritiken basierten.

Abgesehen von dem fragwürdigen Denken, bietet der Film jede Menge Unterhaltung. Der Film wird rasend schnell spannend und zieht die Zuschauer in seinen Bann. „Rounders“ verdient definitiv mehr Aufmerksamkeit, als er in Wirklichkeit erhalten hat.

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